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NVIDIA enthüllt GeForce-NOW-Dienst

NVIDIA enthüllt GeForce-NOW-Dienst
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Spotify sorgt für ein Streamen von Musik. Netflix ist der Gigant in Sachen Filme- und Serienstreaming. Warum also nicht einen ganzen Rechner streamen? Genau das wurde jetzt auf der momentan stattfindenden CES möglich gemacht: NVIDIA hat seinen GeForce-NOW-Dienst enthüllt. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Wer kennt es nicht? Man will die aktuellsten PC-Spiele in bester Grafik genießen, aber die eigene Grafikkarte im Laptop reicht gerade mal für The Elder Scrolls III: Morrowind auf niedrigsten Settings. Oder, das Spiel ist noch nicht einmal für den Mac erschienen. Anstelle hier teures Geld für einen High-End-Rechner ausgeben zu müssen, könnt ihr ab demnächst Spiele über ein Cloud-Datenzentrum streamen. Seit fünf Jahren werkelt NVIDIA bereits an dem GeForce NOW-Dienst, und bereits in diesem Frühjahr soll er starten. Aber was genau bedeutet das alles?

Grob erklärt, läuft euer Spiel auf einem High-End-Rechner, das Ergebnis wird euch auf euren Rechner oder Notebook gestreamt, egal ob PC oder Mac. Besonders für Mac-User könnte dies interessant sein, da viele Spiele hier nicht laufen. Steam, Battle.net, Origin und viele andere Dienste werden ebenfalls unterstützt, ihr braucht eure Spielesammlung also nicht erneut kaufen. Nachdem ihr euch registriert habt, könnt ihr für 8 Stunden kostenlos auf einem GeForce-GTX-1060-PC, oder vier Stunden auf einem GeForce-GTX-1080-PC, spielen. Für zusätzliche 25 US-Dollar könnt ihr euch neues Volumen dazukaufen, ihr erhaltet 20 Stunden (GTX-1060-PC) bzw. 10 Stunden (GTX-1080-PC).

„Es gibt heute mehr als 200 Million GeForce-Spieler weltweit und doch besitzen Millionen weiterer Spieler PCs, die nicht für moderne Videospiele gerüstet sind. Mit GeForce NOW kann eine neue Generation an Gamern die neusten PC-Spiele mit bester Leistung und Grafikqualität spielen.“

Jen-Hsun Huang, Gründer und Chief Executive Office von NVIDIA,  während der Keynote der CES 2017 in Las Vegas.

Im März soll bereits die Early Access-Phase in den USA starten.

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