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	<title>Krieg &#8211; NERDLICH &#8211; Das Online-NerdMag.</title>
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	<description>NERDLICH - Das Online-NerdMag. mit topaktuellen Neuigkeiten zu Games, Comics, Brettspiele, TV &#38; Film, Gadgets, LARP, Rollenspiel, uvm.</description>
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		<title>This War of Mine &#8211; Review</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jan 2019 16:33:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Krieg spielen ist Gang und Gebe. Ob als Sniper, Feldsoldat oder Navy-Seal &#8211; Spielereihen wie Battlefield, Call of Duty oder Medal of Honor sie gehören zur Grundausstattung der meisten Spielesammlungen. Die Version von Krieg, die sie zeigen ist aber gelinde ausgedrückt speziell: poliert, überzogen und sogar romantisiert? Hier möchte ich euch ein Spiel vorstellen, das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Krieg spielen ist Gang und Gebe. Ob als Sniper, Feldsoldat oder Navy-Seal &#8211; Spielereihen wie Battlefield, Call of Duty oder Medal of Honor sie gehören zur Grundausstattung der meisten Spielesammlungen. Die Version von Krieg, die sie zeigen ist aber gelinde ausgedrückt speziell: poliert, überzogen und sogar romantisiert? Hier möchte ich euch ein Spiel vorstellen, das ebenfalls vom Krieg handelt. Allerdings auf leise, nachdenklich und ungewohnt schonungslos: meine Review zu <i>This War of Mine </i>vom polnischen Entwickler 11 Bit Studios.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei der Switch Version von </span><i><span style="font-weight: 400;">This War of Mine</span></i><span style="font-weight: 400;"> handelt es sich erstmals um eine Complete Edition des Spiels, es sind also alle DLCs enthalten. Neben dem Basisspiel sind also außerdem das Anniversary Edition Update, das The Little Ones DLC, TWoM: The Father’s Promise, sowie alle noch kommenden DLCs.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-43611 aligncenter" src="https://www.nerdlich.org/wp-content/uploads/2018/12/pu6f4922f45568161a8cdf4ad2299f6d23-1478791182-1741440-screenshot-original-500x281.jpg" alt="" width="500" height="281" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Complete Edition könnt ihr das Spiel mit zufälligen Überlebenden, auf andere trefft ihr womöglich im Laufe des Spiels. Ich startete mein Spiel beispielsweise mit dem Vater-Tochter-Gespann Christo und Iskra. Die beiden haben in den Wirren des Krieges den Kontakt zu Iskras Mutter verloren und sich nun in ein verlassen Haus gerettet. Fortan liegt es an euch, eure Überlebenden durch Tage und Nächte zu bringen und so lange zu überleben wie nur irgendwie möglich. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Ganze spielt sich ähnlich wie bei den Sims. Eure Überlebenden haben Bedürfnisse wie Hunger, genügend Schlaf, körperliche oder geistige Gesundheit. Wenn ihr diese nicht gebührend pflegt, kann das stark das Gameplay beeinflussen &#8211; manche Charaktere können sogar zum Suizid neigen, wenn ihre Depression zu stark ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-43612 aligncenter" src="https://www.nerdlich.org/wp-content/uploads/2018/12/pu6f4922f45568161a8cdf4ad2299f6d23-1541690780-4112247-screenshot-original-500x281.jpg" alt="" width="500" height="281" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Während ihr euch tagsüber um die Bedürfnisse der Überlebenden kümmert &#8211; solche Tage dauern in der Regel 10 bis 15 Minuten in Echtzeit -, heißt es sich abends um die Vorräte zu kümmern. Beim Scavenging müsst ihr Nacht für Nacht an verschiedensten Orten um Ressourcen kämpfen. Eure anderen Überlebenden müssen sich derweilen bei Nacht eher um die notwendige Nachtruhe kümmern oder sich gegen Raubzüge verteidigen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Crafting ist ein großer Teil des Gameplays und das stetige Sammeln von brauchbaren Materialien ausschlaggebend. Um eure Charaktere zu verpflegen, zu beschäftigen oder ihren Unterschlupf heimischer zu gestalten könnt ihr diesen mit Werkzeugen, Möbeln und Gerätschaften wie einem Trinkwasserfilter ausrüsten. Auch Spielzeuge wie ein Ball oder eine Schaukel sind wichtig, um beispielsweise der kleinen </span><span style="font-weight: 400;">Iskra </span><span style="font-weight: 400;">ein Stück Normalität zu bereiten und so ihre geistige Gesundheit im Griff zu behalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-43614 aligncenter" src="https://www.nerdlich.org/wp-content/uploads/2018/12/pu6f4922f45568161a8cdf4ad2299f6d23-1541690788-275457-screenshot-original-500x281.jpg" alt="" width="500" height="281" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch eure Moral im Spiel beeinflusst euer Gameplay: je nachdem wie reuelos ihr als Spieler seid ist hier egal. Wenn ihr eine herzlose Tat im Spiel vollbringt, wird euch das Spiel diese auch nicht vergessen lassen. Aus Hungersnot heraus habe ich beispielsweise meinen Scavenger in einer Nacht ein hilfloses älteres Ehepaar ausrauben lassen, damit Iskra und Christo am nächsten Tag etwas zu essen haben. Am Scavenger ist diese herzlose Tat aber auch nicht spurlos vorüber gegangen. Er verfiel in eine Depression und fragte sich fortwährend, was nur aus dem Ehepaar geworden ist. Das Spiel lässt dich dessen Depression auch fühlen und der Charakter bewegt sich fortan schlapper und hinterfragt seine Taten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Spiel konfrontiert den Spieler mit einem Repertoire an moralisch anspruchsvollen Fragen: habe ich genug Essen um alle Überlebenden zu versorgen oder stärke ich lieber nur denjenigen, der Ausschau nach mehr Ressourcen halten kann? Nehme ich verzweifelte Überlebende bei mir auf oder nicht? Diese können sich bei der Verteidigung der Ressourcen oder beim Sammeln erweisen, benötigen aber auch mehr Nahrung.</span></p>
<p><center><iframe src="https://www.youtube.com/embed/PyXAW9frKe8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></center></p>
<h3>Fazit</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Positiv:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;">tolle atmosphärische musikalische Untermalung</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">geschmackvoller optischer Stil</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">realistische Survival-Simulation </span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Negativ:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;">manchmal lange Ladezeiten</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Textblasen buggen manchmal ein wenig</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">kein Touch-Support </span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich hätte es zwar vorher nicht für möglich gehalten, aber das Spiel hat mich teilweise bis in die frühen Morgenstunden wach gehalten. Nach spielerischen Höhen oder Achievements jagt man bei </span><i><span style="font-weight: 400;">This War of Mine </span></i><span style="font-weight: 400;">nicht &#8211; hier geht es um das blanke Überleben. Die einzigartige Atmosphäre und die realistische Survival-Simulation lässt mich gerne über einige technische Mängel hinwegsehen. </span><i><span style="font-weight: 400;">This War of Mine</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist trist, grau und gnadenlos unfair &#8211; und das macht es so großartig! </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">This War of Mine</span></i><span style="font-weight: 400;"> ist erstmals ursprünglich am 14. November 2014 für den PC erschienen und außerdem auf Android, iOS, PS4 und Xbox One verfügbar. Am 27. November 2018 wurde die Complete Edition jetzt schließlich auch auf der Nintendo Switch veröffentlicht.</span></p>
<p><em>Quelle: Evolve PR / 11 Bit Studios</em></p>
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