Stars Crossed: Silberblut – die letzte Hoffnung eines Planeten

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Die einzige Heilung für Aureon, einem fernen Planeten, existiert nur auf der Erde. Eine Familie von Aliens – die Erua – machen sich auf den weiten Weg, um jenes Heilmittel für die Rettung ihres Planeten zu finden und eine wilde Jagd danach beginnt. Wir sind in der Welt von Stars Crossed – Silberblut, dem Auftakt einer Romantasy Reihe die ich euch heute vorstelle.

KLAPPENTEXT

Gejagt und füreinander bestimmt – packende Romantasy

Kennas Heimatplanet Aureon stirbt. Ihre einzige Chance ist eine riskante Mission auf die Erde, um ein Heilmittel für die tödliche Seuche zu finden. Dabei trifft Kenna auf den rätselhaften Einzelgänger Cas, der sie von Anfang an fasziniert. Genau wie Kenna und ihre Familie scheint auch er Zielscheibe des gefährlichen Instituts zu sein, das sie wegen ihrer Fähigkeiten gnadenlos verfolgt. Aber wer ist dieser Cas? Was verbirgt er und warum wird sie wie magisch von ihm angezogen? Schließlich ist Kenna eine Erua – in ihren Adern fließt Silberblut – und Cas nur ein Mensch, oder? Als sich Kenna und Cas plötzlich in einem Kampf auf Leben und Tod wiederfinden, wird klar, dass ausgerechnet sie zwei Seiten ein- und derselben Medaille sind und damit vermutlich Aureons letzte Hoffnung …

HANDLUNG

Kenna reist mit ihrer Familie auf die Erde, um ein Heilmittel zu suchen. Denn ihr Heimatplanet Aureon stirbt aufgrund eines Virus und die Lösung scheint auf dem fernen Planeten Erde zu liegen. Dort angekommen führt sie nach außen ein ganz normales Leben mit ihrer Familie, die ebenfalls Erua sind und in deren Adern Silberblut fließt.

Die Geschichte startet mit ihrem ersten Tag am College in London. Neben den üblichen Hürden, die der erste Tag an einem neuen Lehrinstitut so mit sich bringt, trifft sie dort auch auf ihre quirlige neuen Freundin, die sie durch den Alltag begleitet. Im Laufe der Zeit begegnet sie immer wieder einem Jungen, der immun gegen ihre mentalen Kräfte zu sein scheint. Bei jeder Begegnung versucht sie in sein Inneres zu sehen, trifft dabei aber lediglich auf starke Mauern. Dies erweckt natürlich ihr Interesse.

Cas hat ein großes Geheimnis, denn in ihm befindet sich eine tiefe Macht, die er sein Leben lang mit sich herum trägt und doch nie wirklich einzuordnen weiß. Für ihn ist jedoch klar, ein Superheld ist er definitiv nicht. So zieht er sich aus dem sozialen Leben so weit es geht zurück. Bis er auf Kenna trifft.

Beide verbindet etwas, das weitaus tiefer geht, als sie ursprünglich begreifen. Als sie sich dann, Rücken an Rücken, der Gefahr gegenübersehen, beginnt ein Wettlauf um ihr Leben.

Stars Crossed von Alexandra Stückler-Wede ist ein Jugendbuch im Romantasy Genre. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten in der Ich-Perspektive erzählt.

MEINUNG

Zugegeben, hatte ich zunächst Schwierigkeiten in die Geschichte einzufinden. Die wechselnden Perspektiven haben dazu beigetragen, dass ich mich anfangs eher weniger mit einer der beiden Protagonisten identifizieren konnte. Gut gefallen hat mir jedoch, dass einzelne Szenen aus beiden Sichtweisen erzählt werden. So erhält der Leser einen detaillierten Einblick in die Gefühlswelt und die Gedankenwelt der Charaktere in der jeweiligen Situation.

Die Geschichte beginnt langsam, gewinnt aber besonders im Mittelteil an Stärke, die leider zum Ende hin wieder etwas abflacht. Alexandra Stückler-Wede erzählt lebhaft und erschafft eine spannende, fast schon cineastische Welt, in der die Protagonisten einige Abenteuer erleben. Ich hatte vereinzelt aber das Gefühl, dass möglichst viele verschiedene Elemente untergebracht werden sollten, die eigentlich gar nicht notwendig gewesen wären. Vermisst habe ich stattdessen eine facettenreichere Einführung in den fremden Planeten. Ich bin mir aber sicher, dass diese noch im folgenden Band genauer beschrieben wird. Auch ist das Virus, welches Kennas Heimatplaneten heimsucht eher zweitrangig, genau wie die genaue Beschreibung wie dieses Heilmittel gefunden und überhaupt funktionieren soll. Der Leser wird von der Autorin bei diesem Thema genauso im Dunkeln gehalten, wie die Protagonistin von ihrem Vater – eventuell war dies aber genau auch so beabsichtigt.

FAZIT

Allgemein hat mich Stars Crossed gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Der Spannungsbogen driftet zwar nicht in allzu große Höhen ab, ist aber dennoch stets vorhanden und sorgt dafür, dass man fleißig die Seiten umblättert. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Es handelt sich um den Auftakt einer Reihe und man merkt beim Lesen, dass Alexandra Stückler-Wede ganz sanft in diese neue Welt eintauchen möchte. Der Cliffhanger am Ende ist faszinierend und ich erwarte mit Spannung den nächsten Band. Eine schöne Geschichte mit Potenzial für junge Erwachsene und für alle die sich so fühlen.

Stars Crossed ist der erste Band einer Reihe und am 27.03.2020 im Thiemann Esslingen Verlag erschienen.

Stars Crossed Cover

 

Thienemann-Esslinger Verlag
Fantasy & Science Fiction
E-Book epub/mobi
Band 1, 381 Seiten
Ab 14 Jahre
ISBN: 978-3-522-65452-4
Ersterscheinung: 27.03.2020

Cover und Klappentext © Thienemann-Esslinger Verlag

Vielen Dank an NetGalley und den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Story
Charaktere
Setting / Worldbuilding
Schreibstil
3.5 gelungen

Stars Crossed - Silberblut beginnt ganz leise und nimmt im Laufe der Geschichte immer mehr an Fahrt auf. Die Idee gewinnt durch die sehr bildhafte Sprache der Autorin an Lebendigkeit. Der Roman ist ein solider Einstieg in die Geschichte und verspricht mehr für die weiteren Bände. Insbesondere der Cliffhanger ist gelungen und erhöht die Erwartung an den nächsten Teil.

Über den Autoren/Über die Autorin

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