Netzwerkerweitung ohne kabelwirrwar

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Heutzutage hat jeder ein mehr oder weniger kleines Netzwerk zu Hause laufen. Die Allermeisten haben einen WLAN-Router als Netzwerkschnittstelle in das Internet und somit als zentrale Verwaltung für das Netzwerk.

Hier verbinden sich die PCs meistens über ein Kabel, Handys und Notebook sowie Tablets meistens per W-LAN. Doch was ist, wenn die Reichweite des WLANs nicht ausreicht, um das gesamte Heim abzudecken, oder gar Etagen zu überwinden sind? Kommt dann überhaupt noch WLAN in Frage?

Hier bietet die Firma AVM mit ihren Produkten für die FritzBox Abhilfe und das sogar mit mehreren Möglichkeiten. Ich selbst setze zu Hause eine FritzBox meines Kabelanbieters ein, da lag es nah, auch Produkte aus dem Hause AVM für die Erweiterung zu benutzen.

Die FritzBox schafft es leider nicht, das gesamte Haus abzudecken. Der Kabelanschluss liegt im Wohnzimmer, das Büro im Keller.

WLAN ERWEITERN IN MAXIMAL 5 MINUTEN

Um das heimische WLAN zu erweitern, bietet sich ein sogenannter WLAN-Repeater an. Dieser Repeater nimmt das bestehende WLAN-Signal und sendet das gleiche WLAN einfach nochmal.

Damit schafft es der Repeater, die Reichweite deutlich zu erhöhen. Bei der Positionierung solcher Geräte, ob jetzt von AVM oder anderen Herstellern, wird immer wieder der Fehler gemacht, den Repeater dort aufzubauen, wo noch gerade so ein Signal ankommt.

Besser und sinnvoller ist es jedoch, diesen dort in Betrieb zu nehmen, wo noch ein gutes Signal ankommt, denn schließlich soll der Repeater, das was er empfängt verstärken. Wenn das Gerät jedoch schon schlechten Empfang hat, kann es auch nur dieses minderwertige Signal weitergeben.

Im Falle des von mir getesteten AVM Fritz Repeaters ist es sogar möglich ein Netzwerkkabel als Quelle des Signals zu nehmen, dann ist die Position natürlich unerheblich.

Super ist ebenfalls die einfache Installation. Wenn WPS auf der FritzBox aktiv ist, startet man durch langes drücken der WPS-Taste die Suche auf dem Repeater, sobald die LED blinkt, geht man zur FritzBox und drückt dort die WPS Taste, bis die WLAN-LED blinkt. Nach kurzer Zeit sind die Geräte miteinander verbunden.

Das erkennt man dadurch, dass der Repeater anhand der Signalanzeige darstellt, wie viel Signal von der FritzBox noch am Repeater ankommt. Besondern angenehm ist, das man auf dem Router in der Weboberfläche sehen kann, welches WLAN-Gerät die FritzBox oder den Repeater aktuell benutzt.

Selbstverständlich können auch mehrere Repeater gekoppelt werden. In der Weboberfläche können Namen für die verschiedenen Repeater vergeben werden, um eine bessere Übersicht zu haben.

Die mitgelieferte Kurzanleitung ist ausführlich und kann auch von Laien umgesetzt werden. Grundsätzlich lässt sich ein Fritz-Repeater natürlich auch an einem anderen Router/AccessPoint koppeln, allerdings sollte man aber möglichst versuchen, die Hersteller nicht zu mischen!

Die Fritz Repeater von AVM können sehr einfach und schnell in Betrieb genommen werden und sind sehr einfach in der Handhabung.

KABELNETZWERK ERWEITERN – OHNE  BOHREN UND OHNE STRESS

Gut, nun habe ich im ganzen Haus einen tollen WLAN-Empfang, aber in meinem Büro möchte ich die Rechner, Drucker etc. gerne kabegebunden angeschlossen haben. Löcher Bohren oder Schlitze ziehen möchte ich eigentlich nicht, also bleibt noch die Möglichkeit per PowerLine bzw. D-LAN eine Verbindung herzustellen.

Die Nutzung dieser Adapter ist sogar noch einfacher. Eine Fritzbox ist dafür nicht zwingend notwendig, auch die Anleitung kann man in der Box lassen, denn die Geräte werden einfach nur in eine Steckdose gesteckt, Netzwerkkabel rein und fertig. Problematisch sind Mehrfach-Stecker. Die D-LAN Adapter sollten nach Möglichkeit direkt in eine Steckdose und nicht in eine Unterverteilung gesteckt werden. In meinem Fall funktionierte die Kopplung untereinander sowie mit der FritzBox ohne mein zutun. Ich konnte sofort auf das Netzwerk und das Internet über die Stromleitungen zugreifen. Das Ganze sogar mit ca. 200MBit/s. Das ist für meine Zwecke völlig ausreichend.

Die Fritz Repeater von AVM können sehr einfach und schnell in Betrieb genommen werden und sind sehr einfach in der Handhabung.

Auf die FritzBox und die Möglichkeit Smarthome zu implementieren werde ich in einem weiteren Artikel eingehen.

Habt ihr auch schon einmal Probleme mit der Erweiterung von Netzwerken gehabt und konnte ich euch Ideen zu deren Lösung bieten, dann lasst einen Kommentar unter dem Artikel da und wir können uns dort gerne über eure Erfahrungen austauschen.

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Installation
Umfang
Verwaltung
Preis/Leistung
4.6 einfach

Der Vorteil, den man dadurch hat durchgängig AVM-Produkte zu benutzen, ist, dass alle Geräte zentral auf der FritzBox verwaltet werden können. Selbst Firmware-Updates kann ich direkt von dort aus Steuern. Der Status der Geräte und sogar welches Gerät mit welchem Adapter verbunden ist, kann ich problemlos verfolgen. Funktionen, wie Wake-on-LAN (WOL) funktionieren ebenfalls tadellos. Die Installation und Inbetriebnahme der Geräte ist extrem einfach und kann meiner Meinung nach ohne Vorwissen erfolgen. Der Lieferumfang der Geräte ist in Ordnung. Auf das Geräte-Design gehe ich hier nicht ein, da dies immer eine persönliche Geschmackssache ist. Noch einmal hervorheben möchte ich die zentrale Verwaltung an der FritzBox! Wirklich alles kann dort gemanaged werden und über den Pushservice der FritzBox kann ich mich jederzeit (sogar unterwegs vom Smartphone aus) über den Zustand meiner Geräte informieren lassen.

Endlich Schluss mit dem Kabelchaos!

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